Hillary Clinton hielt es für einen "Witz": Ihr Rivale, der weit zurückliegende Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders, will jetzt mit Donald Trump debattieren - der stellt jedoch Bedingungen.
Bernie Sanders will im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten nicht aufgeben, obwohl die Chancen gegen Hillary Clinton nahezu aussichtslos sind. Jetzt will der 74-Jährige unbedingt zu einem TV-Duell antreten - aber nicht gegen seine Rivalin aus der eigenen Partei, sondern gegen Donald Trump.
Clinton hatte eine weitere Fernsehdebatte mit Sanders abgelehnt, weshalb der jetzt gegen den umstrittenen Bewerber der Republikaner antreten will. Trump willigte ein - stellt aber süffisant Bedingungen. "Ich würde es lieben, mit Bernie zu debattieren", sagte er. "Aber das würde eine Menge Geld kosten, zehn bis 15 Millionen Dollar." Das Geld solle für wohltätige Zwecke gespendet werden.Sanders störte das nicht. "Es scheint so, als sei Donald Trump bereit, mit mir zu debattieren", sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung. "Ich bin begeistert. Ich glaube, wir müssten dafür das größte Stadium hier in Kalifornien mieten."
Hillary Clinton reagierte überraschend. Sie habe das Ansinnen von Sanders zunächst für einen "Witz" gehalten, sagte sie zu Reportern. Sie freue sich bereits auf TV-Debatten mit Trump. Die frühere First Lady hat die notwendige Zahl der Delegierten bei den Demokraten zwar noch nicht zusammen, führt aber praktisch uneinholbar vor ihrem Konkurrenten.
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